Auch wenn nach der Familienphase Kind und Karriere unter einen Hut gebracht werden müssen, so lohnt sich der Aufwand.
djd/Steuer-Fachschule Dr. Endriss/Monkey Business-fotolia.com
Als Familienphase bezeichnet man die mehr oder weniger lange Zeit, in der Eltern zugunsten der Kinderbetreuung ihre Berufstätigkeit unterbrechen. Tendenziell wollen und müssen die meisten Mütter oder auch Väter heute immer schneller wieder in den Job zurückkehren - dennoch ist es trotz aller Betreuungsmöglichkeiten eine große Aufgabe, Kinder und Karriere unter einen Hut zu bringen. "Der Wiedereinstieg ins Arbeitsleben stellt eine ganz besondere Herausforderung dar: Zwischen Job, familiärem Alltag und möglicherweise einer notwendigen Weiterbildung muss ein ganz neues Gleichgewicht gefunden werden", betont Beate Fuchs vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Unternehmen wie Beschäftigte müssten ein hohes Maß an Flexibilität aufbringen, um dieser Herausforderung gerecht werden zu können. Dennoch profitieren alle davon.
 
Teilzeitjobs sind nach der "Familienphase" gefragt
Im Finanz- und Rechnungswesen, wo gesetzliche Anforderungen etwa im Steuerrecht komplex sind und die Vorschriften oft wechseln, sind gut ausgebildete Fachkräfte immer gefragt. Gerade in dieser Branche gibt es zudem viele Teilzeitjobs: Das kommt denen, die nach der "Familienphase" wieder einsteigen wollen, zugute. Im Finanz- und Rechnungswesen ist kontinuierliches Lernen allerdings auch ein Muss: Um beruflich voranzukommen, mittelfristig die eigenen Handlungskompetenzen zu erweitern, eine höhere Position oder um ein höheres Gehalt anzustreben. Seminare und Lehrgänge bringen auf den neuesten Wissensstand. Damit bei einem solchen Weiterbildungskurs, der meist sechs bis 18 Monate dauert, private und familiäre Verpflichtungen in Einklang gebracht werden können, ist eine persönliche und vertrauensvolle Betreuung durch den Fortbildungsträger unerlässlich.           djd/pt